PROZESSARMATUREN

Weiterführende Informationen

TWISTLOCK

Die Twistlock-Prozeßarmatur ermöglicht einen kostengünstigen Prozeßanschluß von Durafet-Sonden. Wichtigstes Merkmal der Armatur ist die Möglichkeit zur werkzeuglosen Montage oder Demontage der pH-Sonde. Zur Elektrodenmontage/Demontage bei Reinigung oder Kalibrierung ist die Sonde lediglich leicht niederzudrücken und dann um 90° zu drehen. Der einwandfreie Sitz der Sonde in der Twistlock-Prozeßarmatur kann durch zwei Bohrungen, die den Blick auf die Edelstahlführungen der Sonde ermöglichen, jederzeit überprüft werden.

Vorteile:

  • Für die Montage oder Demontage der pH-Sonde bei Reinigung oder Kalibrierung ist kein Werkzeug erforderlich
  • Das Meßkabel zwischen ph-Auswertegerät und Sonde muß nicht demontiert werden, was Zeit spart und Kontaktprobleme wirksam verhindert
Kurzinfo:
  • Prozeßanschluß: ¾“ oder 1“ NPT Außengewinde zur Montage im Prozeß.
  • max. Prozeßdruck 1034 kPa
  • Temperaturbereich -10°C ... +110°C
  • mediumberührte Teile: Kynar (Hochleistungskunststoff), CPVC-Kunststoff oder Edelstahl 316 SS
  • Sondenschutz: Wenn die Twistlock-Prozeßarmatur in Tanks oder Apparaturen eingebaut werden soll, bei denen eine mech. Beschädigung der pH-Sonde zu befürchten ist, kann die Variante mit Schutzzungen für die Sonde gewählt werden (nur für Ausführung mit 1“ Prozeßanschluß)
  • Abmessungen: Eintauchtiefe der Sonde ab Unterkante Gewinde der Twistlock-Prozeßarmatur: ca. 25 mm. Gesamtlänge der Durafet pH-Sonde montiert in die Twistlock-Prozeßarmatur: ca. 176 mm. Außendurchmesser der Twistlock-Prozeßarmatur: ca. 42 mm; Gesamthöhe der Twistlock-Prozeßarmatur (ohne Sonde): ca. 60 mm; Höhe der Twistlock-Prozeßarmatur ab Oberkante Prozeßanschlußgewinde: ca. 37 mm. Erforderlicher Freiraum oberhalb zur Montage der Twistlock-Prozeßarmatur incl. Durafet-Sonde und Kabelanschluß: 243 mm ab Oberkante des Rohres oder Stutzens in dem die Armatur eingeschraubt werden soll

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Eintaucharmatur



Durchflußarmatur


7773 EINTAUCH- UND DURCHFLUSSARMATUR

Eingesetzt werden die Armaturen der Serie 7773 in der industriellen Messung von pH, Redoxpotential, Konzentration spezifischer Ionen und Temperatur in Durchfluß- oder Eintauch Konfigurationen. Als medienberührte Materialien finden Edelstahl SS316, glasfaserverstärktes Polypropylen oder Ryton® (Phillips Petroleum's Handelsbezeichnung für Polyphenylensulfid) Verwendung. Die zulässigen Prozeßbedingungen bei korrosiven Medien erreichen Drücke von bis zu 1034 kPa (150 psig) und Temperaturen bis zu 130°C (266°F). Die Armaturen der Serie 7773 sind in sieben Konfigurationen verfügbar, wobei für die Umrüstung von Durchfluß- auf Eintauch-Montage lediglich ein einziges Teil ausgetauscht werden muß.

Vorteile:

  • Universalmontage: die meisten Komponenten können für Durchfluß- und Eintauch-Applikationen verwendet werden
  • Korrosionsfeste Polymer- und Edelstahl-Gehäuse (SS 316)
  • Schutzarten IP65 wasserdicht (NEMA 4X) und korrosionsbeständig sowie IP68 (NEMA 6) eintauchbar

Polypropylen ist ein leichter, robuster Kunststoff, der eine gute chemische Beständigkeit bei niedrigen Kosten bietet. Er kann für allgemeine Anwendungen eingesetzt werden, wird jedoch durch einige organische Lösemittel und Chlor angegriffen.

Ryton (Polyphenylen) zeichnet sich bei moderaten Kosten durch eine exzellente chemische Beständigkeit sowie höhere Temperatur- und Druckkennwerte als Polypropylen aus. Ryton ist ein harter Kunststoff mittlerer Stabilität und erfordert eine gewisse Sorgfalt bei der Handhabung.

Edelstahl SS 316 bietet eine hohe Stabilität bei höchsten Druckwerten.

Polypropylen-Ausführung
Eintauch-Applikationen in offenen Behältern

Eintauchtiefe: bis zu 61 m
Material: Abdeckung, Anschlußring, Meßkammer und
Schutz: Polypropylen
Maximaler Druck und Temperatur, nur Baugruppe: 689 kPa (100 psig), 60°C (140°F); 345 kPa (50psig) 100°C (212°F)
Installation: ¾" Rohrstütze (Rohr nicht in Lieferung enthalten)

Ryton-Ausführung
Eintauch-Applikationen in offenen Behältern

Eintauchtiefe: bis zu 61 m
Material: Abdeckung, Anschlußring, Meßkammer und
Schutz: Ryton
Maximaler Druck und Temperatur, nur Baugruppe: 689 kPa (100 psig), 80°C (176°F); 552 kPa (80 psig), 110°C (230°F)***
Installation: ¾" Rohrstütze (Rohr nicht in Lieferung enthalten)

Edelstahl-Ausführung
Eintauch-Applikationen in offenen Behältern

Eintauchtiefe: bis zu 61 m
Material: Abdeckung, Anschlußring, Meßkammer und
Schutz: 316 SS
Maximaler Druck und Temperatur, nur Baugruppe: 689 kPa (100 psig), 80°C (176°F); 552 kPa (80 psig), 110°C (230°F)***
Installation: ¾" Rohrstütze (Rohr nicht in Lieferung enthalten)

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7774 PROZESSWECHSELARMATUR

Die Wechselarmaturen 7774 nehmen Kombi- oder Einzelelektroden der Serie Durafet oder Meredian für pH oder Redoxpotentialmessungen auf. Sie sind für Prozesse konzipiert, in denen das Medium unter Druck steht und ermöglichen Einsetzen und Demontage der Elektrode ohne Unterbrechung des Prozesses. Die Armatur kann in Rohrleitungen, Tankwandungen oder andere Behälter - in beliebiger Einbaulage - installiert werden.

Die 7774 Armatur besteht aus einer Ventileinheit und einer Durafet- oder Meredian-Elektrode, die in einem Stützrohr eingesetzt sind. Die Elektrode wird zunächst bei geschlossenem Ventil in die Armatur eingeschoben, bis eine Abdichtung erreicht ist. Anschließend wird das Ventil geöffnet, um die Elektrode in das Prozeßmedium einzutauchen und in dieser Position zu fixieren. Bei der Demontage der Elektrode werden diese Schritte in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt. Die Elektrode kann bei Drücken bis zu 345 kPa sicher eingesetzt oder demontiert werden. Für Applikationen, in denen hohe Temperaturen auftreten und wo Beständigkeit gegen Chemikalien gefordert ist, sind diese Armaturen mit medienberührten Teilen aus Kunststoff oder Edelstahl SS316 verfügbar. Bei der Kunststoff-Ausführung ermöglicht ein Spülanschluß die automatische oder manuelle Reinigung.

Vorteile:

  • Elektrode kann unter Druck und ohne Unterbrechung des Prozesses eingesetzt oder demontiert werden
  • hoher Betriebsdruck (bis zu 689 kPa)
  • robuste, korrosionsbeständige Armatur aus CPVC-Kunststoff oder Edelstahl SS316
  • Gegen Verunreinigung beständige Meßspitzen für Schlämme (wie z. B. Papiermasse mit bis zu 14% Feststoffanteil)
  • Armatur mit zuverlässigem Rückhaltemechanismus für sichere Demontage unter Druck

316 SS Edelstahl-Armatur
Druck- und Temperatur-Grenzwerte abhängig von der verwendeten Elektrode: Durafet: 345 kPa bei 110°C, 689 kPa bei 60°C
Druck-Grenzwert bei Montage/Demontage: 345 kPa (50 psig)
Fließgeschwindigkeit: Maximal 1,5 m/sec (5 ft./sec)
Montage Prozeßanschluß: 1 ¼" NPT Außengewinde
Einsatztiefe: 15,2 cm nominal (nicht einstellbar)
Material der medienberührten Teile: Edelstahl 316 SS Kugelventil und Rohrverlängerung, Dichtungen: Viton®,Teflon
geeignet für glaslose Durafet II-Sonde 12mm-Ausführung

Kunststoff-Armatur
Druck- und Temperatur-Grenzwerte: 345 kPa (50 psig) bei 88°C (190°F); 690 kPa (100 psig) bei 50°C (120°F)
Maximaler Druck bei Montage/Demontage: 345 kPa (50 psig)
Fließgeschwindigkeit: Maximal 1,5 m/sec (5 ft./sec)
Montage Prozeßanschluß: 1 ½" NPT Außengewinde
Spülanschluß: ¼" NPT Innengewinde, Stopfen im Lieferumfang enthalten
Einsatztiefe: Die CPVC Demontagevorrichtung wird mit einem 39 cm langen Zwischenrohr für eine nominale Eintauchtiefe von 15,2 cm geliefert. Als Zubehöroption ist ein 54,3 cm langes Zwischenrohr lieferbar, das zu einer nominalen Eintauchtiefe von 30,4 cm führt. Wenn andere Eintauchtiefen erforderlich sind, besteht die Möglichkeit, aus DN80 CPVC-Rohr ein Zwischenrohr mit ½" NPT Außengewinde an beiden Enden anzufertigen
Gesamtlänge: Gemessen ab dem Prozeßanschluß: ca. 508 mm (20")
Material der medienberührten Teile: CPVC Kugelventil und Rohrverlängerung, Viton®, Teflon und EPDM Dichtungen
Ausführungen lieferbar für glaslose Durafet II-Sonde Inline 1“-Ausführung  und Dufafet III Inline VP 1“-Ausführung

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Montage der Sonde am Ende
eines Kunststoffrohrs als Lanze
Z.B. für Eintauchmessungen in
offenen Behältern.



Montage der Sonde direkt
in einem T-Stück



Lanzenmontage mit Flansch



Montage der Sonde in
einer kundenspezifischen
Durchflußarmatur

7777 PROZESSARMATUR

Prozeß- oder Eintauchmontage von Durafet-pH Sonden ohne aufwendige Armaturen

Der Sondenkörper der Honeywell Durafet glaslose pH-Sonde auf ISFET-Basis ist aus hochwertigem Hochleistungskunststoff gefertigt. In der Version mit 1“ Gehäusedurchmesser kann die Sonde problemlos direkt, d.h. ohne Prozeßarmatur in den Prozeß eingebracht werden, bzw. alternativ lassen sich einfache Prozeßanschlüsse aus Standardteilen zusammenstellen. Die 1“ Sonde verfügt über ein ¾“ Außengewinde am Sondenkopf und je nach Ausführung, über ein gleiches Gewinde am Sondenende. Mit dem Gewinde am Sondenkopf kann die Sonde direkt in T-Stücke oder Behälter geschraubt werden. In der Ausführung mit einem zusätzlichen Gewinde am Sondenende kann die Sonde an ein Rohr montiert werden, um dann direkt in einen offenen Behälter oder Gerinne einzutauchen. Die 7777 Prozeßarmatur besteht deshalb lediglich aus einer Durafet pH-Meßzelle und einem Spezialverbindungskabel zum Auswertegerät.

Viton® is a registered trademark of DuPont Performance Elastomers

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