XYR 6000 SmartCET® KORROSIONSTRANSMITTER

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  • Dokumentation
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XYR 6000

SmartCET® drahtlose Korrosionstransmitter für die Echtzeit Inline-Messung von linearer und lokaler ("Pitting") Korrosion in Prozeßanlagen

Anwendungen:

  • Korrosionsmessung in Rohren und Anlagen (Chemie, Petrochemie, Raffinerien, Erdöl- und Gasförderung, Kraftwerke)
  • Korrosionsmessung in flüssigen Medien
  • Korrosionsmessung in gasförmigen Medien/Dämpfen falls Kondensation auftritt
Vorteile:
  • Echtzeit-Korrosionsmessung direkt im Prozeß
  • autarke Geräte, batterieversorgt
  • zuverlässige Datenübertragung
  • konstruiert für den rauhen Industrieeinsatz
  • keine Kabelverlegung
    - wichtig bei schlecht zugänglichen Installationsorten
    - die Installation der Instrumentierung beeinträchtigt den laufenden Betrieb der Anlage praktisch nicht
    - keine Änderung oder Neuerstellung von Kabelplänen erforderlich
    - wichtig bei Hindernissen zwischen Meß- und Auswerteort
    - flexible Instrumentierung - ideal auch für die Einrichtung zusätzlicher (temporärer) Meßstellen für Inbetriebnahme oder/und Optimierung
  • Datenübertragung per Funk
  • SmartCET®-Technologie zur Korrosionsmessung
  • multivariabler Ausgang:
    - lineare Korrosion
    - lokale Korrosion (Pitting)
    - dynamischer B-Faktor (Stern-Geary- Wert)
    - Korrosionshilfsparameter
  • einsetzbar bei hohen Prozeßdrücken
  • Einsatz im Ex-Bereich möglich
  • XYR 6000 Transmitter benutzen als Spannungsquelle zwei Standard-Lithiumbatterien der Bauform „D“
  • Wechsel der Standard-Lithiumbatterien im Ex-Bereich ohne Aufwand möglich - durch entnehmbaren Batteriecontainer im Transmitter
  • Sonden in verschiedenen Ausführungen und Werkstoffen lieferbar
Kurzinfo:
  • Umgebungstemperatur: -40° C bis +70° C
  • Aluminiumgehäuse in der Schutzart NEMA4X (IP66)
  • Gewicht ca. 2,7 kg (ohne Sonde)
  • Sonde: 3-Elektrodensonde in verschiedenen Standardwerkstoffen lieferbar
  • Prozeßbedingungen - Mediumtemperatur:
    - abgesetzt montierte Sonde: 260° C
  • Prozeßbedingungen - Mediumdruck:
    - 245 bar
  • Sonden in verschiedensten Ausführungen (Material, Prozeßanschluß, Design, Temperaturen und Druckstufen) lieferbar
Merkmale:
  • CETW 6000M: vier berechnete Prozeßvariablen: allgemeine Korrosionsrate, Lochkorrosionsrate (lokal begrenzte Korrosion), Stern-Geary-Konstante (B-­Wert) und eine vierte Variable zur Diagnose des Korrosionsmechanismus>
  • Berechnung und Aktualisierung aller Prozeßvariablen alle 30 Sekunden
  • Die Meßumformer werden mit zwei Li-Batterien versorgt, deren Lebensdauer bis zu 10 Jahre beträgt
  • robuste Industrieausführung
  • Einsatz im Ex-Bereich möglich: XYR 6000 sind mit Ex-Zulassungen gemäß ATEX, FM, CSA und IECEx erhältlich. Für die in Europa gängige Ex-Schutzart ATEX ist der Einsatz in folgenden Zonen möglich: ATEX & IECEx - Zone 0/1 Group IIB, ATEX & IECEx – Zone 2 Group IIC
  • lizenzfreie Funkübertragung im 2,4 GHz-Band (2,400 …2,483.5 MHz) mit FHSS (Frequency Hopping Spread Spectrum) oder  DSSS (Discrete Sequential Spread Spectrum gemäß FCC 15.247 / IEEE) 802.15.4–2006
  • Hardware ISA SP100 ready
  • Drahtlos-Systemgateways (WSG) binden diese Informationen drahtlos über einen OPC-Client oder Modbus/TCP an Experion PKS oder andere Leitsysteme an
  • Jede Multinode-Station kann Signale von 20 drahtlosen Meßumformern mit einer Meßrate von 1 Sekunde und bis zu 400 Meßumformern mit geringerer Meßrate entgegennehmen und verarbeiten. In einer Infrastruktur können sich bis zu 20 Multinode-Stationen befinden
  • Unter optimalen Bedingungen erzielen Meßumformer mit einer integrierten Antenne eine Reichweite von 300 m. Diese Reichweite läßt sich bei Bedarf mit zusätzlichen externen Rundstrahlantennen erheblich steigern
  • bidirektionale Kommunikation mit der Basisstation für höchste Zuverlässigkeit
  • Jedes übertragene Datenpaket wird mit einem Summencheck (CRC) überprüft und der einwandfreie Empfang von der Basisstation bestätigt
  • robuste Ausführung mit IP67-Transmittergehäuse
  • LCD-Display
  • Infrarot-Konfigurationsschnittstelle
  • Verschiedene Antennenformen (horizontal, vertikal) oder ext. Antenne verfügbar – zur optimalen Anpassung an die Einbausituation
  • XYR 6000 drahtlose Meßumformer senden Informationen an eine oder mehrere Multinode-Stationen, die untereinander eine MESH-Infrastruktur bilden
  • lokale Konfiguration am Gerät über Infrarotschnittstelle und LCD-Display oder/und Konfiguration über die Funkverbindung
  • permanente Anzeige des gemessenen Wertes


Mit dem CETW 6000M steht ein Prozeßtransmitter zur Echtzeit-Messung von Korrosionsvorgängen in metallischen Rohren und Anlagen zur Verfügung. Im Gegensatz zu anderen Lösungsansätzen wird der CETW 6000M direkt im Prozeß installiert. Der CETW 6000M wertet gleichzeitig die allgemeine (lineare) Korrosion als auch die lokale Korrosion (Pitting) und gibt beide als Hart®-Signal aus.

Der CETW 6000M mißt die Korrosion in Echtzeit d.h. im Zeitpunkt des Entstehens. Mit dieser Information wird die Korrosionsmessung zu einem Prozeßparameter wie z.B. Druck, pH-Wert oder Temperatur. Eine direkte Korrelation zwischen dem momentanen Betriebszustand der Anlage und der dabei auftretenden Korrosion ermöglicht eine deutlich verbesserte Führung der Anlage im Hinblick auf die Optimierung der Anlagenlebensdauer oder der Anpassung der Wartungs- und Inspektionsintervalle.

Der CETW 6000M Transmitter nutzt die Honeywell SmartCET®-Technologie zur Lochfraßer­kennung und Bestimmung der Korrosionsrate. Diese Technologie verwendet Algorithmen basierend auf Messungen des linearen Polarisationswiderstands LPR, der harmonischen Verzerrungsanalyse HDA sowie eine elektrochemische Rauschmessung ECN. Der üblicherweise bei Korrosionsmessungen fest vorgegebene B-Wert (Stern-Geary-Wert) kann applikationsabhängig online den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden.

Durch die gleichzeitige Messung der linearen Korrosion (Flächenkorrosion) und der Lochfraßkorrosion ist eine bessere Steuerung des Prozesses möglich. Während die lineare Korrosion üblicherweise zu einem gut beherrschbaren gleichförmigen Materialabtrag führt, bedeutet die Lochfraßkorrosion in über 70% der Fälle das entscheidende Korrosionsproblem.


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