Merkmale:
- CETW 6000M: vier berechnete Prozeßvariablen: allgemeine Korrosionsrate, Lochkorrosionsrate (lokal begrenzte Korrosion), Stern-Geary-Konstante (B-Wert)
und eine vierte Variable zur Diagnose des Korrosionsmechanismus>
- Berechnung und Aktualisierung aller Prozeßvariablen alle 30 Sekunden
- Die Meßumformer werden mit zwei Li-Batterien versorgt, deren Lebensdauer bis zu 10 Jahre beträgt
- robuste Industrieausführung
- Einsatz im Ex-Bereich möglich: XYR 6000 sind mit Ex-Zulassungen gemäß ATEX, FM, CSA und IECEx erhältlich. Für die in Europa gängige Ex-Schutzart ATEX ist
der Einsatz in folgenden Zonen möglich: ATEX & IECEx - Zone 0/1 Group IIB, ATEX & IECEx – Zone 2 Group IIC
- lizenzfreie Funkübertragung im 2,4 GHz-Band (2,400 …2,483.5 MHz) mit FHSS (Frequency Hopping Spread Spectrum) oder DSSS (Discrete Sequential Spread
Spectrum gemäß FCC 15.247 / IEEE) 802.15.4–2006
- Hardware ISA SP100 ready
- Drahtlos-Systemgateways (WSG) binden diese Informationen drahtlos über einen OPC-Client oder Modbus/TCP an Experion PKS oder andere Leitsysteme an
- Jede Multinode-Station kann Signale von 20 drahtlosen Meßumformern mit einer Meßrate von 1 Sekunde und bis zu 400 Meßumformern mit geringerer Meßrate
entgegennehmen und verarbeiten. In einer Infrastruktur können sich bis zu 20 Multinode-Stationen befinden
- Unter optimalen Bedingungen erzielen Meßumformer mit einer integrierten Antenne eine Reichweite von 300 m. Diese Reichweite läßt sich bei Bedarf mit
zusätzlichen externen Rundstrahlantennen erheblich steigern
- bidirektionale Kommunikation mit der Basisstation für höchste Zuverlässigkeit
- Jedes übertragene Datenpaket wird mit einem Summencheck (CRC) überprüft und der einwandfreie Empfang von der Basisstation bestätigt
- robuste Ausführung mit IP67-Transmittergehäuse
- LCD-Display
- Infrarot-Konfigurationsschnittstelle
- Verschiedene Antennenformen (horizontal, vertikal) oder ext. Antenne verfügbar – zur optimalen Anpassung an die Einbausituation
- XYR 6000 drahtlose Meßumformer senden Informationen an eine oder mehrere Multinode-Stationen, die untereinander eine MESH-Infrastruktur bilden
- lokale Konfiguration am Gerät über Infrarotschnittstelle und LCD-Display oder/und Konfiguration über die Funkverbindung
- permanente Anzeige des gemessenen Wertes
Mit dem CETW 6000M steht ein Prozeßtransmitter zur Echtzeit-Messung von Korrosionsvorgängen in metallischen Rohren und Anlagen zur Verfügung. Im Gegensatz zu
anderen Lösungsansätzen wird der CETW 6000M direkt im Prozeß installiert. Der CETW 6000M wertet gleichzeitig die allgemeine (lineare) Korrosion als auch die
lokale Korrosion (Pitting) und gibt beide als Hart®-Signal aus.
Der CETW 6000M mißt die Korrosion in Echtzeit d.h. im Zeitpunkt des Entstehens. Mit dieser Information wird die Korrosionsmessung zu einem Prozeßparameter wie
z.B. Druck, pH-Wert oder Temperatur. Eine direkte Korrelation zwischen dem momentanen Betriebszustand der Anlage und der dabei auftretenden Korrosion ermöglicht
eine deutlich verbesserte Führung der Anlage im Hinblick auf die Optimierung der Anlagenlebensdauer oder der Anpassung der Wartungs- und Inspektionsintervalle.
Der CETW 6000M Transmitter nutzt die Honeywell SmartCET®-Technologie zur Lochfraßerkennung und Bestimmung der Korrosionsrate. Diese Technologie
verwendet Algorithmen basierend auf Messungen des linearen Polarisationswiderstands LPR, der harmonischen Verzerrungsanalyse HDA sowie eine elektrochemische
Rauschmessung ECN. Der üblicherweise bei Korrosionsmessungen fest vorgegebene B-Wert (Stern-Geary-Wert) kann applikationsabhängig online den jeweiligen
Anforderungen angepaßt werden.
Durch die gleichzeitige Messung der linearen Korrosion (Flächenkorrosion) und der Lochfraßkorrosion ist eine bessere Steuerung des Prozesses möglich. Während
die lineare Korrosion üblicherweise zu einem gut beherrschbaren gleichförmigen Materialabtrag führt, bedeutet die Lochfraßkorrosion in über 70% der Fälle das
entscheidende Korrosionsproblem.