SONDEN FÜR SmartCet

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Sonden für SmartCet

Sonden für Inline-Messung von linearer und lokaler ("Pitting") Korrosion in Prozeßanlagen

Vorteile:

  • Einfach im Prozeß zu installieren, da mit verschiedenen Prozeßanschlüssen lieferbar
  • Robuste Industrieausführung

Standardsonden für den SmartCet® (einige Beispiele):

3-Finger-Sonde:
bei dieser Sondenbauart befinden sich die aktiven Teile der Sonde (Elektroden) in Form von 3 zylindrischen Fingern am Ende eines Sondenhalters. Die Elektroden können jederzeit gewechselt werden z.B. um ein anderes Behältermaterial auf Korrosion zu überwachen. Der Sondenhalter ist typischer­weise aus Edelstahl gefertigt. Zur Montage der Sonde im Prozeß stehen zahlreiche Vari­anten zur Verfügung:

  • Gewindeanschluß (feste Eintauchlänge der Sonde im Prozeß)
  • Gewindeanschluß mit variabler Eintauchtiefe
  • Gewindeanschluß in Hochdruckausführung
  • Flanschanschluß
  • Prozeßarmatur mit der Möglichkeit die Sonde im laufenden Prozeß zu entnehmen, z.B. zu Wartungszwecken
Vorteil: einfache Montage im Prozeß, kostengünstig in Anschaffung und im Betrieb da die Sondenfinger einfach ausge­wechselt werden können. Prozeßbedingungen: Max. Temperatur: 121 Grad C im Dauerbetrieb bei Direktmontage der Sonde am Transmitter bzw. 204 Grad C im Dauerbetrieb bei abgesetzter Montage der Sonde. Sonde mit Sondenhaltermaterial aus Epoxy-Kunststoff 65 Grad C
Max. Druck: je nach Sonden­ausführung bis 245 bar bzw. 7 bar für die Ausführung mit Son­denkörper aus Epoxy-Kunststoff. Leitfähigkeit des Mediums: opti­male Messergebnisse für eine 3-Findersonde in Standardausfüh­rung werden bei Leitfähigkeiten von 100 müS oder größer er­reicht. Im Bereich 10 müS bis 100 müS werden akzeptable Meßergebnisse erreicht.

Eintauchlängen: 15 cm bis 106 cm

Sondenkörpermaterial: 316 Edel­stahl oder Epoxy-Kunststoff, glasfaserverstärkt

Bild links: 3-Finger-Edelstahlsondenkörper
Bild Mitte: 3-Finger-Epoxysondenkörper
Bild recht: 3-Fingersonde Detailbild


Flanschsonde:
Die Sonde besteht aus 3 flachen metallenen Flanschringen mit einer Bohrung im Durchmesser der Rohrleitung, in der Sie ein­gebaut werden. Zwischen die­sen Flanschringen sind Isolati­onsringe aus Teflon oder Garlock eingelegt. Die Flansch­sonde wird zwischen zwei her­kömmlichen Flanschen in die zu überwachende Rohrleitung ein­gebaut.

Vorteil: ideal für Messungen in Rohrleitungen da keinerlei  Querschnittsverjüngung bzw. keine störenden Einbauten nötig sind, die bei feststoffhaltigen Medien zu Verstopfungen führen könnten.

Bild links: Flanschsonde in montiertem Zustand
Bild rechts: Aufbau der Flanschsonde


Flush-Sonde:
Bei dieser bei dieser Sondenbau­art befinden sich die aktiven Teile der Sonde (Elektroden) in Form von 3 zylindrischen Flächen, die bündig in das Ende des Elektro­denhalters in Isolierstoff einge­bettet. Bei dieser Sondenkon­struktion sind die Elektroden nicht auswechselbar.

Vorteil: einfache Montage im Pro­zeß, da nur die Stirnseite der 3 Metallelektroden für das Medium zugänglich sind ist die Konstruk­tion mech. sehr robust und ver­gleichsweise unempfindlich für Anhaftungen durch grobe Me­dienbestandteile.

Bild links: Flush-Sonde
Bild rechts: Sondenkörper der Flush-Sonde


Interleaved-Sonde:
Bei dieser bei dieser Sondenbauart befinden sich die aktiven Teile der Sonde (Elektroden) in Form von 9 länglichen Flächen, die bündig in das Ende des Elektrodenhalters in Isolierstoff eingebettet. Bei dieser Sondenkonstruktion sind die Elektroden nicht auswechselbar.

Interleaved-Sonde mit Flanschanschluß


Koaxialsonden:
Bei dieser Sondenbauart befinden sich die aktiven Teile der Sonde (Elektroden) in Form einer 3-fach koaxiale Elektrode am Ende eines Elektrodenhalters. Der Elektro­denhalter ist typischerweise aus Edelstahl gefertigt. Zur Montage der Sonde im Prozeß stehen zahlreiche Varianten zur Verfü­gung:

  • Gewindeanschluß ¾“ NPT
  • Flanschanschluß z.B. Triclamp

Prozeßbedingungen:
Max. Temperatur: 205 Grad C Hochtemperaturausführung, 150 Grad C Standardausführung
Max. Druck: 17 bar Hochtempera­turausführung, 6,8 bar Standard­ausführung
Eintauchlängen: 10 cm bis 52 cm
Medienberührte Teile: Edelstahl oder C1020 Stahl, PEEK, PTFE, EPDM

Leitfähigkeit des Mediums: opti­male Messergebnisse werden bei Leitfähigkeiten von 5 müS bis 100 müS erreicht.
Vorteil: Messung bei kleinen Leitfähigkeiten in Reinwasser­anwendungen möglich

Bild links: Tri-Clamp-Flansch der Koaxialsonde
Bild rechts: Aufbau der Elektroden der Koaxialsonde


Zubehör:
Zur Montage der Sonden bietet Honeywell Zubehör an, z.B. Ar­maturen zum Wechseln der Sonden im laufenden Betrieb


Kurzinfo:
Zur online-Messung der Korro­sion ist neben dem SmartCet-Korrosionstransmitter auch jeweils eine in die Rohrleitung bzw. Behälter eingebrachte Sonde erforderlich. Honeywell bietet ein umfangreiches Pro­gramm an solchen Sonden in verschiedenen Ausführungen an. Je nach Medium bzw. Einsatzbedingungen stehen verschiedene Ausführungsfor­men und Prozeßanschlüsse zur Verfügung.

Allen Sonden ist gemein, daß der aktive Teil der Sonde, d.h. der Teil der Sonde, der die Korrosion mißt, aus dem gleichem Material gefertigt wird, aus dem auch die zu überwa­chende Rohrleitung  oder der zu überwachende Anlagenteil besteht. Aus diesem Grund bietet Honeywell zahlreiche Materialien als Werkstoffe für die Sensoren der Sonden an.

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