FUNKTIONSWEISE ST 3000

Funktionsweise der Honeywell ST 3000 Drucktransmitterbaureihe

Honeywell ST 3000 Transmitter bestehen im Wesentlichen aus 4 Komponenten:

  • Der ölgefüllten Meßzelle mit metallischem Membran(en)
  • Dem Sensor für Druck mit integrierter aktiver Absolutdruck- und Temperaturkompensation und permanentem Speicher für die dauerhafte Speicherung der Sensorcharakteristik sowie einem A/D-Wandler-Chip
  • Der Auswerteelektronik mit Mikroprozessor, D/A-Wandler und Kommunikationsmodul
  • Dem Elektronikgehäuse incl. Klemmen für den elektrischen Anschluß

Funktionsweise
Das zu messende Medium wirkt über ein metallisches Membran und eine Ölfüllung auf eine aus Silizium geätzte Membran. Auf der Membran befinden sich durch Dotierung hergestellte Piezowiderstände zur Erfassung der durch den Druck hervorgerufenen Dehnung der Membrane. Die Widerstände sind in Form von zwei Widerstandsbrücken angeordnet. Während die eine Widerstandsbrücke zur Druckmessung verwendet wird, sorgt die zweite Widerstandsbrücke für die aktive Kompensation von Änderungen des statischen Drucks. Ein Temperatursensor auf dem Siliziumsensor dient zur Temperaturkompensation der Druckmessung. Die Sensorsignale werden digitalisiert und an einen Mikroprozessor in der Auswertelektronik weitergeleitet. Ein in der Meßzelle integriertes PROM enthält die Sensorspezifischen Daten und die werksseitige Sensorcharakterisierung. Die ölgefüllte Meßzelle mit verschweißter metallischer Membran garantiert einen hermetischen Abschluß des Sensors von dem zu messenden Medium. Bei Überlast legt sich die Membran an einen mech. Auflager an und gewährleistet so eine sehr hohe Überlastfestigkeit des Transmitters.

In der Auswerteelektronik werden die Signale des Sensors verarbeitet und als analoges 4..20 mA-Signal bzw. als digitales Signal im Foundation-Fieldbus-Protokoll ausgegeben. Umfangreiche Plausibilitäts- und Selbsttestroutinen stellen sicher, daß nur einwandfreie Meßwerte ausgegeben werden.

Vorteile der Honeywell-Meßzelle
Einzigartiger Überlastschutz der Meßzelle – bei Differenzdruck sowohl auf Hochdruck als auf Niederdruckseite

  • Sehr gute Langzeitstabilität
  • Hohe Genauigkeit
  • MTBF (Mean Time between Failure) sehr hoch d.h. zuverlässiger Betrieb über lange Zeit
Bild A zeigt einen Schnitt durch einen ST 3000 Differenzdruckmeßumformer(ohne Elektronik/Elektronikgehäuse)
Bild B zeigt einen Schnitt durch eine ST 3000 Differenzdruckmeßumformerzelle (ohne Prozeßbacken)
Differenzdruckmeßzelle eines ST 3000 Transmitters Prozeßdruckmeßzelle eines ST 3000 Transmitters
in Inline-Ausführung
Prozeßdruckmeßzelle eines ST 3000 Transmitters
in Single-Head-Ausführung
Bild zeigt den mechanischen Aufbau eines ST 3000 Differenzdruckmeßumformers incl. der Prozeßbacken
Bild zeigt den mech. Aufbau des Transmitterelektronikgehäuses
Bild A zeigt die ST 3000 Druckmeßzelle, Herzstück des ST 3000 Meßumformers
Bild B zeigt den Aufbau des Sensorelements
Sie haben weitere Fragen zu diesem Produkt?